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Jugendarbeit
des NABU Wedemark
In unserer Kinder- und Jugendgruppe machen wir Kinder und Jugendliche
mit der Natur vertraut. Spielerisch lernen sie auf unseren
Grundstücken Tiere, Pflanzen und die ökologischen
Zusammenhänge kennen. Dabei können sie selbst mit anpacken
und z.B. Sträucher pflanzen oder Wasserinsekten bestimmen.
Betreut wird unsere Gruppe vom Team Jugendarbeit unter
Leitung von
Heide Winterfeldt . Sie wird naturschutzfachlich von unserem
Diplom-Biologen Wilfried Schulz unterstützt.
Kontakt: - Jugendwart
Heide Winterfeldt
Tel. 0176/56108053 - Dipl.-Biologe
Wilfried
Schulz
Tel. 0176/56108053 E-Mail:
jugendarbeit@nabu-wedemark.de
Unser Angebot an Schulen und Horte
in der Wedemark: Nehmen Sie Kontakt mit uns auf! Wir bieten
Naturerlebnis vor der Haustür! |
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Termine
vom Team Jugendarbeit
14-tägig freitags von 15.30 - 17.30 Uhr
Unsere Veranstaltungen "Jugendarbeit"
- 14-tägig freitags von 15.30 - 17.30 Uhr
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Thema |
| 4.11.2011 |
Pflanzaktion "Hilfe für die Haselmaus" Wir pflanzen gemeinsam mit dem BUND Sträucher für
den Lebensraum der Haselmaus. Aktiviert
auch Freunde, da überregionale Presse und evtl. Radio FFN dabei ist. Spaten
nicht vergessen! Streuobstwiese Elze, in Elze die Wasserwerkstraße in Richtung
Autobahn fahren, vor der A7 Feldweg rechts 15.30 – 17.30 Uhr
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| 18. 11.2011 |
"Mäuseburg" für Greifvögel und Eulen Wir
bauen eine „Mäuseburg“ als Futterstation im Winter für Greife und
Eulen. Dann wird die Burg auf einer Wiese „mäusegemütlich“
eingerichtet! Baustelle: bei Winterfeldts unterm Carport, Gailhof,
Hessenweg 34 15.30 – 17.30 Uhr
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| 9.12.2011 |
Weihnachtsfeier unter Wölfen Wissenswertes
mit Film, Spiel und Spaß über das Wildtier „Wolf“ mit dem
Wolfsberater Peter Griemberg. Für weihnachtliche
Kekse und Kakao ist gesorgt! Ort: Gemeindehaus Bissendorf, Am
Kummerberg 15.30 – 17.30 Uhr | |
20.1.2012 |
Winterschlaf? Nein danke! Wir
gehen auf winterliche Fährten- und Spurensuche, bitte wetterfest
anziehen. „Haus der Brelinger Mitte“, Brelingen. (bei sehr
schlechtem Wetter bleiben wir drinnen) 15.30 – 17.30 Uhr
| | 24.2.2012 |
Augen und Ohren auf: gefiederte Wintergäste gesucht Sind
Seidenschwänze, Bergfinken und Rotdrosseln aus Sibirien oder
Skandinavien in Brelingen zu Gast? Warm anziehen und rund um den
Brelinger Kiessee mit uns auf die Suche gehen!Treffpunkt: Haus der
„Brelinger Mitte“, Brelingen 15.30 – 17.30 Uhr
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| 9.3.2012 | Da ist noch alles drin... Lasst Euch überraschen! Näheres wird rechtzeitig bekanntgegeben. 15.30 – 17.30 Uhr | | 23.3.2012 | Wilde Waldwiese Wir legen eine Waldwiese am Waldhausgelände an, pflanzen Waldstauden und säen Wildblumensamen, Waldhausgelände Mellendorf 15.30 – 17.30 Uhr |
Achten Sie bitte auch auf aktuelle Mitteilungen über Veranstaltungen in
der örtlichen Presse. Bitte bei unseren Außenaktivitäten auf
wetterfeste Kleidung achten!
Interessierte Gäste sind immer herzlich willkommen.
Hier das Programm zum Download: Programm .
|
Mehr:
NAJU
Niedersachsen: www.naju-niedersachsen.de
NAJU:
www.naju.de
| |
  Alle
Beiträge von Heide Winterfeldt (soweit nichts anderes vermerkt):
| Auf ein Neues... Bissendorf, 9.12.2011 Nachdem wir unsere
Außenaktivitäten 2011 abgeschlossen hatten, traf sich die NAJU-Kindergruppe am
Freitag, den 9. Dezember im Gemeindehaus in Bissendorf. Unsere befreundete
Nachbargruppe aus Großburgwedel war zu der „Weihnachtsfeier unter Wölfen“ zu
Gast. Der NABU-Wolfsbotschaftler Peter Griemberg berichtete über das komplexe
Familienleben der Wölfe und über die
aktuelle Zuwanderungen. Ein Film über
Einblicke in das Leben eines Wolfsrudels in der Lausitz war sehr eindrucksvoll. Mit einem spannenden
Computerratespiel, Keksen und Kakao ließen wir das Naturschutzjahr 2011 mit
einem „Ahuuuuuuuuu“ (Wolfsgeheul“) ausklingen! Brelingen, 20.1.2012 Am 20. Januar 2012
starteten wir mit der Aktion „Winterschlaf - nein danke!“ in Brelingen. Draußen
war keine Schneeflocke zu sehen und dazu war es sehr nass. Gut, dass wir in einem Raum in der „Brelinger Mitte“
auf „Spurensuche“ gehen konnten! Welche
Fährte hinterlässt ein Hase, ein Eichhörnchen- geht ein Igel so breitbeinig?
Anhand von verschiedenen aufgezeichnetenTrittsiegeln
ordneten die Kinder entsprechende Wildtiere zu. Gar nicht so einfach, denn
Tiere gehen nicht nur, sondern rennen, traben, springen, hüpfen oder sind auf
der Flucht. Feingefühl
war beim Untersuchen von Gewölle angesagt. Mit Pinzetten präparierten die
Kinder kleine Knöchelchen, Schädel, Unterkiefer und Wirbel aus den bräunlichen
Brocken. Bei den Eulen stehen eindeutig
Mäuse auf der Speisekarte. Die unverdaulichen Reste werden
herausgewürgt. Große
Knochen hatten wir uns vom Schulbiologiezentrum ausgeliehen: Wirbel vom
Rothirsch sowie Geweihe vom Hirsch, Damhirsch und Rehbock. Endlich
wurde auch der große Koffer geöffnet und diverse Felle von heimischen
Wildtieren ausgepackt. Gemeinsam sahen wir uns die speziellen Merkmale an und
versuchten sie im Zusammenhang mit den Fährten zuzuordnen. Dabei waren Felle
von Dachs, Steinmarder, Feldhamster, Hase, Kaninchen und sogar ein Biberfell.
Die jungen Naturschützer staunten über den Unterschied vom „Winterpelz“ und
„Sommerdecke“ des Rehes. Und über die Größe eines Keilers, dessen borstige Decke
ihnen zu Füßen lag. Beim
Tierstimmen-Ratespiel zum Abschluss war
wieder Spürsinn gefragt, um auch die Rufe der vorgestellten Tiere zu erkennen. Dann
endete auch unsere spannende winterliche Spurensuche, denn die „Rufe“ der Eltern waren zu
hören, die ihre Kinder abholten!

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| Mäuseburg Gailhof, 18.11.2011 Am Freitag, den 18. November traf sich die
NAJU-Kindergruppe bei Familie Winterfeldt in Gailhof. Auf dem Hof lagen bereits
Bretter, Dachpappe, Werkzeug, Äste, alte Jutesäcke, Heu, Maiskolben und
Getreideschrot. Vier Schubkarren und ein Rasentraktor mit Anhänger standen
bereit - es sah nach Arbeit aus!
An diesem Nachmittag sollte ein Futterhaus für
Vögel gebaut werden. In fast jedem Supermarkt gibt es Streu- und Fettfutter,
sowie Meisenknödel und Futterringe für die Wintergartenvögel. Wir haben mit
unserer Aktion allerdings an größere Vögel gedacht.
Die letzten beiden kalten und z.T. schneereichen
Wintern haben viele Greifvögel und Eulen nicht überstanden. Deshalb wollten wir
eine Art Mäuse-SB-Restaurant für diese Vogelarten bauen.
Gesagt - getan: es wurde geschraubt, gehämmert und
genagelt. Die 1 x 1 m große Kiste wurde mit dem kleinen Traktor auf die hinterm
Haus gelegene Wiese transportiert, die „Inneneinrichtung“ mit Schubkarren
dorthin befördert. Die Kiste wurde mit dem Heu, Futter, Ästen und alten Säcken
„mäusegemütlich“ eingerichtet.
Eine große Zahl an Mauselöchern und oberirdischen
Laufgängen lässt hoffen, dass bald Feldmäuse in die Mäuseburg einziehen.
Feldmäuse zeichnen sich durch ein extremes Vermehrungspotential aus. Ein
Weibchen wirft im Jahr bis zu sechsmal jeweils bis zu 10 Junge, die nach 10
Tagen die Augen öffnen. Bereits zwei Tage später können die weiblichen
Jungmäuse geschlechtsreif sein.
Rund um die Mäuseburg wird im Winter also Einiges
los sein. Wenn viel Schnee liegt, werden wir allerdings das Dach abnehmen und
somit die Speisekammer für Mäusebussarde und Schleiereulen eröffnen.
Wir werden „Mc Maus“ beobachten und über die
Akzeptanz in der Mäuse- und Vogelwelt berichten! 
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| Herbstliches am Waldhaus Mellendorf, im Herbst 2011 Vor den Herbstferien traf sich die Kindergruppe
zweimal am Waldhausgelände. Von der Bundesgeschäftsstelle der Naturschutzjugend
aus Berlin kam die Anregung, für die bundesweite Waldwoche einen Waldlehrpfad einzurichten.
Da unsere
jungen Naturschützer bereits viel Wissen und Bewusstsein über das Thema „Wald“ angeeignet
haben, wurde der Pfad umfunktioniert. Die Kinder suchten auf dem Gelände Feldfrüchte,
Beeren, Zapfen, Nusseckern etc. und legten sie als lustige „Waldgesichter“ und als Futter für Wild und Vögel aus.
An mehreren geschützten Stellen wurde trockenes Laub
aufgeschichtet, mit Plane und Zweigen
abgedeckt, so dass Igel einen gemütlichen, trockenen Überwinterungsplatz finden.
Aus biegsamen Ginster- und Birkenzweigen wurden Nisttaschen geformt
und für Zaunkönig, Rotkehlchen und
andere Halbhöhlenbrüter an Bäume angebracht. Zum Abschluss dieses Nachmittages
wurde der Waldpfad für die Tiere von
den Kindern eröffnet - das rote Band
wurde stilecht zerschnitten!
Nach einer Woche konnten wir deutliche Spuren von der „Schlacht am
Waldbuffet“ feststellen! An diesem Nachmittag fanden die Vorarbeiten für die
Verwandlung der Brennessel- zur Waldwiese statt. Es hieß also: ran an die
Spaten und Hacken! Es war wieder unglaublich, mit welchem Einsatz
und Ausdauer die Kinder buddelten. Der
Boden wurde zielgerichtet gegrubbert und die
Wurzelrhizome der Brennesseln ausgerissen. Der Aushub wurde dann auf den neuen
großen, kippbahren Handwagen geladen und an die Seite gepackt. Gut, dass wir bei diesem Einsatz Getränke zur
Erfrischung dabei hatten! Im Frühjahr werden wir auf dieser Fläche heimische Wildstauden pflanzen und Wildblumen aussäen.

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| Ein Preis für die Jugendarbeit Remeringhausen, 24.9.2011 Wieder
einmal wurde unsere Jugendarbeit mit einem Preis ausgezeichnet.
Auf dem Rittergut Remeringhausen im Schaumburger Land
wurden am Tag der Ehrenamtlichen über 60 Niedersachsen geehrt,
die sich für das Allgemeinwohl einsetzen.
Auch
die Leiterin unserer Jugendarbeit, Heide Winterfleldt, wurde für Ihr
Engagement für die Jugendbildung im Naturschutz ausgezeichnet. Heide,
die Aktiven des NABU Wedemark gratulieren Dir ganz herzlich zu der
Ehrung. Du hast Sie Dir verdient mit Deiner hervorragenden Arbeit! Wir
wussten schon Immer, dass Du "ausgezeichnet" bist.... Mach weiter so!! Martin Lilienthal 
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Junge Naturschützer in Aktion Die
NAJU- Kindergruppe war an einem der wenigen sommerlichen, warmen Abende im
August in Burgdorf zu einer Führung mit dem Fledermausexperten Hans-Jürgen
Sessner eingeladen. Mit Hilfe der Detektoren konnten Breitflügel- und
Zwergfledermäuse erkannt werden. 
Wie
viele Bienen leben in einem Volk, hat die Königin einen eigenen Hofstaat? Wie
kommt der Honig ins Glas? Geduldig beantwortete der Brelinger Imker Cord Hemme diese
und viele andere Fragen und erklärte uns seine Imkerei. Die Honigbrote waren auch
sehr lecker!

Anfang
September wurden starke Biotoppfleger gesucht, um den Weiden- und
Birkenaufwuchs an den kleinen Brelinger Teichen zu entfernen. Diese entziehen
dem Kleingewässer auf Dauer zu viel Feuchtigkeit. Die Kinder standen mit
Gummistiefeln im Wasser und legten richtig los.... Wir hatten allerdings auch
Gummibärchen für den größten Reisighaufen in Aussicht gestellt! 
Am
24. September gingen die Kinder, z. T. mit ihren Eltern und dem Pilzberater
Horst Labitze vom Schulbiologiezentrum Hannover am Waldhausgelände „Ab in die
Pilze“. Nach
humorvoller Einführung wurden fleißig Pilze gesammelt und bestimmt.
Anschließend bereiteten wir gemeinsam ein leckeres Pilzgericht zu, bei dem
weder mit Butter noch mit Schmand gespart wurde! Für Pilzfans: Herr
Labitzke besucht uns am 22. Sept. 2012
wieder!

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| Das große Krabbeln...
Brelingen Am
10. Juni 2011 bekam die NAJU-Kindergruppe auf dem NABU-Gelände Brelingen Besuch
von Herrn Jautzus dem Ameisenschutzwart der Region Hannover. Die Aufgabe der Ameisenschutzwarte besteht
darin, sich für den Erhalt der kleinen Roten Waldameise einzusetzen. Dies
geschieht, indem Nester kartiert werden, um den Bestand zu erfassen. Um sie vor
der Zerstörung zu schützen werden sie z.B. vor Baumaßnahmen oder Waldarbeiten
umgesiedelt. Ein weiteres Aufgabengebiet ist die Öffentlichkeitsarbeit, für die
Herr Jautzus heute zuständig war. Er brachte neben tollen Postern auch einen
Schaukasten mit, indem sich der Querschnitt eines Ameisenhügels befand. Anhand
dessen erklärte er den Kindern den Aufbau des Nestes, die Entwicklungsstadien
der Ameisen und ihre verschiedenen „Berufe“. So gibt es bei den Ameisen
Pflegerinnen, die sich um die Königin oder die Larven kümmern,
Bauarbeiterinnen, die beständig das Nest ausbessern und Nahrungssucherinnen.
Außerdem lernten wir, dass Ameisen sich sogar Nutztiere halten! Da die
Blattläuse süßen Honigtau ausscheiden, „melken“ die Ameisen sie, indem sie sie
mit ihren Fühlern streicheln. Außerdem beschützen sie „ihre“ Blattläuse und
überwintern sie sogar in ihrem Nest.
Nachdem die Kinder viele Fragen gestellt hatten und Herr Jautzus diese
fachkundig beantwortet hatte, ging es auf Ameisensuche. Wir fanden schwarze
Wegameisen, gelbe Knotenameisen, außerdem viele weitere Insektenarten und in
einem Teich sogar eine junge Ringelnatter.
Herr
Jautzus verdeutlichte den Kindern und uns auf anschauliche Weise, welch
wichtige Rolle Ameisen im Ökosystem spielen und das es viele spannende Fakten
über die kleinen Krabbeltiere gibt!

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| Endlich wieder raus
ging es für die Kindergruppe des NABU am Freitag, dem 11.
März auf dem Biotop in Brelingen. Neben dem alten Trafoturm stand bereits der
Rohbau eines Insektenhotels und die jungen Naturschützer wollten den
Innenausbau übernehmen. Zuerst wurde Schilf und Weidenzweige geschnitten,
Rindenstücke und Totholz gesammelt. Dann
wurden die Schilfstängel auf Länge geschnitten, gebündelt und mit einem selbst
angemischten Lehm- Stroh- Wasser-Gemenge „eingemauert“! An einer anderen Baustelle wurden Löcher in
Baumscheiben gebohrt. Jeder junge Baumeister konnte sich mit seinen
Fähigkeiten und viel Spaß einbringen. Viele Solitärbienen und Wespenarten brauchen in
unserer aufgeräumten, uniformen Kulturlandschaft Schutz. Ein Insektenhotel in
sonniger, windgeschützter Lage mit verschiedenen Naturmaterialien bietet vielen
Arten Nistplatz- und Nahrungsangebot. Am Freitag, dem 25. März von 15..30 – 17.30 Uhr
trifft sich die Kindergruppe des NABU- Wedemark zum weiteren Ausbau des
Insektenhotels auf dem Gelände an der ehemaligen Kiesgrube in Brelingen.
Weitere Informationen unter der NABU Tel. 0176 56108053

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| Winterliches in der warmen Brelinger Mitte
Brelingen Am 28. Januar und am 18.Februar traf sich die
NAJU-Kindergruppe in den Räumen der Brelinger Mitte. In dieser Jahreszeit
wissen auch junge Naturschützer ein „Dach über dem Kopf“ zu schätzen!
Wo sonst Kulinarisches für Feiern bereitet wird,
stellten wir in der umfunktionierten „Körnerküche“ Menüs für unsere Wintervögel
her. Verschiedene Futtermischungen wurden untersucht und dann mit Kokosfett und
etwas Öl erhitzt. Es wurde fleißig gerührt, dann wurden die Töpfe zum Abkühlen
vor die Tür gestellt. In der Zeit wurden aus Drahtgeflecht und Naturmaterialien
kleine Körbchen gebastelt und die Kinder erfuhren Wissenswertes über die vielfältige
Vogelwelt. Dann war es soweit - der “Körnerbrei“ wurde vorsichtig in Tontöpfe
gefüllt und vorbereiteter „Körnerkuchen“ in die Körbchen gelegt.
Nun mussten die Leckereien nur noch auskühlen,
dann konnten die Kinder damit Meisen, Finken und Co. erfreuen und die Vögel gleichzeitig beobachten!
Bei unserem nächsten Treffen hatten wir die
Kladden und Fotos vom „Archeprojekt“ dabei. Über ein Jahr haben wir
verschiedene Biotope untersucht und die Beobachtungen notiert. Der Abschluss
für das landesweite Projekt ist Mitte April. An diesem Nachmittag wurden die Aufzeichnungen kreativ gestaltet, u.
a. wurden Laufkäfer gemalt, Asseln gezeichnet, Pflanzenteile eingeklebt und kurze Berichte geschrieben. Zusammen
mit den Fotos wird eine Mappe erstellt.
Als praktische Naturschutzmaßnahme bauen wir im März/April in Brelingen ein
Insektenhotel. Wir freuen uns auf das Arche- Abschlussfest mit Preisverleihung
im Mai!

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| Große
Nussjagd in Brelingen
Brelingen,
26.11.2010 Am
26. November hatten wir bei unserem Treffen mit
den Kindern ein Dach über dem Kopf, wir trafen uns im „Haus der
Brelinger
Mitte“. Draußen war es winterlich kalt und unsere „Hauptperson“, die
wir
den Kids vorstellen
wollten, schläft
bereits seit Oktober eng zusammengerollt, den buschigen Schwanz um den
Körper
gelegt, in ihrem Versteck.
Das
kleine Tier ist mausegroß, mauseflink, ist ein
richtiges Leckermaul und kann klettern wie ein Affe. Dabei ist es nicht
einmal
mit den echten Mäusen verwandt, die den bekannten dünnen und fast
nackten
Schwanz haben, sondern gehört zu den Bilchen
Da kamen einige junge Naturschützer des Rätsels
Lösung näher: Siebenschläfer, nein, der ist größer- aber er hat doch
eine
kleine Verwandte- die Haselmaus!
Die ist
scheu und hauptsächlich nachts in dichten
Sträuchern unterwegs- also sieht man sie so gut wie nie. Um
herauszufinden, wo
die gefährdete Haselmaus in Niedersachsen zu Hause ist, ist „Die große
Nussjagd“ von mehreren Bundesländern ins Leben gerufen worden.
Anhand der
Fraßspuren an ihrer Lieblingsspeise der Haselnuss kann man aber
herausfinden,
wo sie lebt. Wir hatten extra ein paar aufgeknabberte Haselnüsse
mitgebracht,
bei keiner waren die typischen Spuren der Zähne parallel, bzw. das Loch
fast
kreisrund mit glatten Rand. Eichhörnchen, Gelbhals-
und Rötelmäuse sowie Haselnussbohrer lieben auch
Haselnüsse,
hinterlassen aber andere charakteristische Spuren.
Wir
verteilten entsprechende Steckbriefe und
Sammeltüten und baten die jungen Kollegen um Mithilfe bei diesem
Forschungsauftrag. „Sucht verdächtig angefressene Haselnüsse im Wald
und in
Hecken, bringt sie im neuen Jahr mit, wir senden die Nüsse dann mit
einem
„Jagdbericht“ zu NAJU nach Hannover!“ In Sachsen gingen 4.500 kleine
und große
Nussjäger auf die Pirsch und sammelten 21.000 Haselnussschalen. Das
schafft
Niedersachsen mit uns Wedemärkern auch!
In der Kreativwerkstatt wurden an diesem
Nachmittag mit viel Fantasie und Spaß Stein- und Wollmäuse in
unterschiedlichsten Farben und Formen geschaffen. Selbstverständlich
bauten die
Kinder auch kuschelige Nester für die kleinen Nager. Die „Fraßspuren“
an den
Wal-, Hasel- und Erdnussschalen stammten aber eindeutig von unserem
Nussknacker!

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| Herbst
und Winter - Zeit für Besuche
Hellendorf,
29.10.2010 Fynn
und
Hendrik Pflüger stellten uns den elterlichen Forellenhof in Hellendorf
vor. Den beiden Jungs
machte es viel Spaß das NABU-Team Jugendarbeit und die Kinder über den
Betrieb
zu führen. Wir lernten unterschiedliche Räuchermethoden kennen, durften
Teichfische füttern und sogar Keschern. Forellen, Lachsforellen,
Saiblinge und
Karpfen wachsen dort in verschiedenen Teichen heran, werden verarbeitet
und u. a. im
eigenen Hofladen verkauft.
Fynn und
Hendrik sind begeisterte Naturbeobachter,
bei unseren Treffen gibt es
immer Neuigkeiten zu berichten, wie z B. „bei uns
brüten Graugänse, wir haben einen Eisvogel gesehen oder ein
Silberreiher suchte
Nahrung (oder
direkt an den
Fischteichen besser: Fastfood!)“
Die
beiden Jungen zeigten uns auch die vierbeinigen
Rasenmäher- die Heidschnucken, die Gänse und Enten, die das Gras um die
Teiche
und auf der Streuobstwiese kurz halten.
Im Stall staunten wir über die Größe der Puten,
die uns wiederum mit ihrem typischen „Kollern“ antworteten. Einige
Hähnchen und
Hühner, die laut Fynn fleißig Eier legen, werden
zur Selbstversorgung gehalten.
Die
Fahrt mit dem kleinen Boot über einen Teich,
verbunden mit einem Hauch Abenteuer war der Abschluss dieses spannenden
Nachmittages!
Bereits
eine Woche später, am 5. November
besuchten wir unsere befreundete NAJU-Gruppe in Großburgwedel. Seit
Jahren
bieten Frau Oelscher und Frau Kamieth auf dem Vogelschutzgehölz in der
Nähe des
Bahnhofes regelmäßig Aktionen für Kinder an.
Unterstützt
von der jungen engagierten Naturschützerin Kira stellten
sie uns das
vielfältige Gelände vor. Laub- und Nadelwald, kleine Teiche, offene
Sandhügel
und eine Streuobstwiese bieten verschiedene Lebensräume. Der alte
Schlauchturm
dient mit seinen diversen naturkundlichen Exponaten nicht nur der
Öffentlichkeitsarbeit, sondern er bietet auch Brutraum für Turmfalken
und
Schleiereulen. Die Kinder staunten über die diversen Nestbauten der
Vögel - von
einer eher
bescheidener Zweigansammlung
der Ringeltaube bis zum filigran gewebten Hängenest der Beutelmeise.
Auf dem
Rundgang waren kleine Rätsel eingebaut:
gehörte dieses Ahornblatt wirklich zu dem Baum mit der rauen Borke?
Lagen dort
Kiefern- oder Tannenzapfen? Der Forschergeist wurde geweckt und die
Kinder
entdeckten unter einem Totholzhaufen sogar junge Molche. Diese kleinen,
schwarzen Teichmolche überwintern in solchen Verstecken.
Nach der Zeitumstellung auf die MEZ wurde es gegen
17 Uhr bereits dunkel und wir verabschiedeten uns nicht nur von unseren
Großburgwedeler Freunden, sondern auch von der diesjährigen
„Outdoorsaison“!

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| Unser
Arche-Projekt in Brelingen
Brelingen, 8.10.2010
Am
Freitag, dem 8.Oktober trafen wir uns bei
schönstem Wetter und mit der Aussicht auf zwei Wochen Herbstferien auf
unserer
NABU-Fläche in Brelingen. Wir berichteten den Kindern zuerst von der
Auszeichnung mit dem 2. Platz des Niedersächsischen
Jugendnaturschutzpreises (300
Euro), den wir auf der
Landesvertreterversammlung des NABU Niedersachsen
im September in Rinteln für das Engagement im Bereich
aktive
Jugendarbeit im
Naturschutz überreicht
bekamen. Ein toller Erfolg, denn die Vielfältigkeit in der Natur zu
entdecken
begeistert die Kinder. Sie sind bei Wind und Wetter mit uns draußen,
packen an,
sie sind schließlich die nächste Generation der Naturschützer!
Die
Stimmung konnte also nicht besser sein, die mobile Forscherstation
wurde
schnell aufgebaut, dann rannten die Kinder schon zu den ersten
Biotopen. Seit
dem Winter beobachten und untersuchen wir dort die Artenvielfalt auf
sechs verschiedenen
1 qm großen Flächen.
Die
erste Überraschung gab es bei dem Flachwasserbereich,
denn aufgrund der vielen Niederschläge war sogar ein kleiner See
entstanden. Die
Kinder entdeckten mit
geübtem Blick
Rückenschwimmer, Wasserläufer und die kleinen Muschelkrebse. Bei dem
vollen
Einsatz waren die ersten nassen Füße nur eine Zeitfrage!
Weiter
ging es am Sandhang vorbei zur Blumenwiese,
die wir anlässlich des 111. Geburtstags des NABU Anfang Mai mit
ausgesät haben.
Dort blühten Anfang Oktober u.a. noch die Hundskamille, der Ölrettich
und die
violette Phacelia.
Wir
hatten im Winter auch eine Kontrollfläche im
Weidenwald markiert, diese seit dem aber nicht wiederangesehen. Denn
erfreulicherweise hatten sich Rohrweihen das Dickicht der Weiden und
des
Schilfes als Brutplatz ausgesucht. Jetzt ist dieser schlanke,
langschwänzige Greifvogel
bereits als Zugvogel auf dem Weg nach Afrika.
Am
Totholz- und Steinhaufen hatten sich
viele Insekten versteckt, die nun vorsichtig
beobachtet und bestimmt wurden. Keller und Mauerasseln, deren
Hauptnahrung aus
verrottenden Pflanzenteilen besteht, Steinläufer mit ihren 15
Beinpaaren und
den langen Fühlern und schlanke Erdläufer, die mit bis zu 57 Beinpaaren
unterwegs sind!
Unter einem größeren Stein fanden die jungen
Naturforscher die Speisekammer
einer Labyrinthspinne. Das weißliche
Trichternetz wird direkt über dem Boden gebaut und kann bis zu einem
halben
Meter breit sein. Die Spinne lauert in ihrer Wohnröhre auf Beute, kann
diese
bei Gefahr durch einen „Hinterausgang“ verlassen. Für uns zeigte sie
sich
kooperativ, ließ sich bestaunen und uns
Zeit, sie noch zu fotografieren!
Weitere
Fotos- ergänzt durch Notizen in den
Beobachtungskladden - werden dann im Winter 2011 für das Projekt „100
Archen für
Niedersachsen“ ausgewertet. Wir wertschätzten an diesem schönen
Herbstnachmittag auch die besonders leckeren Haferkekse, die Eva Krohm
gebacken
hatte, indem wir sie restlos „verdrückten“! 
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| Apfelpflücker
in Aktion
Mellendorf,
24.9.2010 Am
Freitag, dem 24. September trafen wir uns auf
der NABU-Streuobstwiese westlich
von
Mellendorf. Dort wurden vor ca. 20 Jahren auf einer eher feuchten, gut
5.000 qm
großen Wiese verschiedene Obstbäume gepflanzt. Bei der Auswahl wurde
Wert auf alte,
robuste, standortgerechte Sorten gelegt. Die meisten Bäume haben sich
gut
entwickelt und trugen reichlich. Wer kennt noch den „Celler Dickstiel“,
die
„Goldparmäne“ oder den „Schöner von Nordhausen“?
Die
NAJU-Kinder stürzten sich gleich tatkräftig
auf die Apfelpflücker, Kisten und Eimer - aber
in diesem Jahr trugen nur wenige Bäume Obst! Eigentlich
lohnte sich die Ernte nur von vier Sorten: Roter Boskop, Goldparmäne,
McIntosh
und Glockenapfel. Mit
Hilfe der vielen
Hände war das Pflücken schnell erledigt - denn auch bei diesen paar Bäumen fiel die
Apfelmenge gering
aus.
Wie schmecken denn die Äpfel? Mit unseren
Spiralapfelschälern wurde probiert: „naja, zu hart, zu sauer -
irgendwie noch
nicht reif“. Genau, denn die meisten heimischen Äpfel sind Ende
September noch
nicht ausgereift. Wir hatten zum Vergleich
den „Gravensteiner“ aus einem Wedemärker Hofladen
mitgebracht. Dieser
aromatische, süßsäuerliche Apfel ist nämlich eine der besten
Sommersorten und
schmeckte den Kindern sehr gut.
In einer „Zeit vor dem Supermarktangebot“ gab es
in jeder Region viele verschiedene
Sorten mit unterschiedlicher Ausreifung. Von
August bis Mai hatte man damals bei entsprechender Lagerung eigene
schmackhafte
Äpfel.
Wir kosteten noch leckeren Apfelsaft und
fruchtiges Apfelmus, dazu wurde spontan ein „Apfelschalen-Wettbewerb“
ausgerufen. Wer hat die längste Schale an einem Stück geschält? Einige
unserer
jungen Experten kamen auf über zwei Meter!
Überschüssige Energien wurden beim
„Fallapfelspiel“ abgebaut, mit viel Spaß musste man einhändig auf Zeit
mit
einem Kehrblech Äpfel aufsammeln. Alle Teilnehmer bewiesen großes
Geschick,
dass mit einer kleinen Tüte Gummibärchen und einer großen Tüte Äpfel
belohnt
wurde!

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| NAJU-Gruppe
Wedemark gewinnt Preis
Rinteln,
18.9.2010 Der
ehemalige NABU-Landesvorsitzende Dr. Fedor Strahl, der inzwischen
verstorben ist,
hat anlässlich seines 75. Geburtstags den Jugendnaturschutzpreis
gestiftet.
Frau Strahl gratulierte den diesjährigen Gewinnern auf der
Landesvertreterversammlung persönlich.
Der zweite Preis ging an die
2006 gegründete
NAJU-Gruppe Wedemark für das
Projekt ‚Vielseitig wie die Natur’. Dabei geht es
um den Bau von Nistkästen, für die die Kinder Patenschaften übernommen
haben,
um das Gießen von Futterglocken, die Anlage von Kleingewässern, aber
auch um
Gespräche mit verschiedenen Fachleuten, die die Kinder an wichtige
Themen
heranführen. Heide Winterfeldt und Eva Krohm nahmen den Preis von 300
Euro
entgegen. Den
dritten Preis teilten sich die Gruppen
Lamspringe und
Langenhagen. Der erste Preis ging an die Gruppe Holzminden für die
eigenverantwortliche Betreuung einer Streuobstwiese.

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| Naturschutzjugend
auf Kuschelkurs
Negenborn,
27.8.2010 Am
Freitag, dem 27. August haben wir, die Ortsgruppen Wedemark und Großburgwedel der
NAJU, einen gemeinsamen Ausflug nach Negenborn unternommen. Dort
besuchten wir die
Haus-und Nutztiere des „Instituts für soziales Lernen mit Tieren“ in
ihrem
Sommerquartier. Die Leiterin des Instituts,
Diplom-Sozialpädagogin Ingrid Stephan, begrüßte uns alle
in einem bunten
Zirkuszelt, wo auch schon die ersten Tiere auf uns warteten –
Zwerghühner,
Kaninchen und Meerschweine. Wir lernten, dass all diese Tierarten zu
den
Fluchttieren gehören und man sich ihnen deshalb ruhig nähern sollte.
Mit diesem
Wissen –und ein paar Leckerlies- gewappnet gelang es den Kindern
schnell Kontakt
aufzunehmen. Nach kurzer Zeit wurde überall im Zelt gekuschelt, gelacht
und
begeistert beobachtet. Trotz Regen und Sturm besuchten wir anschließen
auch
noch die Weidetiere, die sogar aus ihren trocken Unterständen
herauskamen, um
uns neugierig zu begrüßen. Sabrina Krohm

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| Knochenfund
am Kiesteich
Brelingen,
13.8.2010 Nach
den Sommerferien traf sich die
NAJU-Kindergruppe am Freitag, dem 13.August am Brelinger Kiessee. Wir
waren
neugierig: „Was fliegt, krabbelt und schwimmt denn dort“? Und wie hat
sich die
Blumenwiese entwickelt, die wir im Mai auf dem Biotop eingesät
haben?
Auf dem Weg dorthin überraschten wir eine
Zauneidechse, die sich sonnte. Sie huschte schnell in eines der vielen
Mauselöcher. Für diese kleinen Reptilien sind offene, nährstoffarme
Biotope
ideale Lebensräume.
Die
nächste Überraschung: der nackte Ackerrandstreifen an der Westseite des
NABU-Geländes hatte sich trotz der Trockenheit im Juni/Juli in eine
bunte,
blühende Fläche verwandelt. Unzählige Insektenarten- wie z.B.
verschiedene
Hummeln, Schwebfliegen und Schmetterlinge profitieren nun von dem
dortigen
Nahrungsangebot.
Auf dem
sandigen Weg zum See sprangen viele Grashüpfer vor unseren
Füßen her und
wir bewegten uns vorsichtig, um „Unfälle“ zu vermeiden. Große Grüne
Heupferde
ließen sich auch blicken, einige unsere jungen Naturforscher konnten
sie anhand
des Legeapparates sofort nach „Männlein und Weiblein“
unterscheiden! Die
vielen schwarz/roten Streifenwanzen leuchteten regelrecht in den Dolden
des
Wiesenkerbels. Die farbenprächtige Wanze signalisiert mit ihrer
auffälligen
Färbung Fressfeinden ihre
Ungenießbarkeit.
Auf dem See schwammen in der Ferne einige
Graugänse und Haubentaucher. In
dieser Jahreszeit mausern die meisten Vögel,
sie verbrauchen für den Federwechsel viel Energie. Die Kinder streiften
umher
und fanden Federn von Ringeltaube und Eichelhäher. Was lag denn dort
hinter
einem kleinen Busch? Knochen, bzw., ein ganzes Skelett!
Der Schädel mit den Fangzähnen verriet, dass
er einst einem Fuchs gehörte. Zu der Aufregung um das Gerippe kam noch der geheimnisvolle
Tunnel mit dem Schloss
vor der Tür hinzu, vor dem wir standen! Dieser
wurde bei der Renaturierung der Kiesabbaufläche als
Fledermausquartier umgebaut, daher auch die beiden kleinen
Öffnungen.
„Rund um den See“ sind wir nicht mehr gegangen, da
die Zeit uns bei den vielen Entdeckungen wieder mal davongelaufen ist! 
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| Lebensraum
Tümpel und Sandgrube
Berkhof,
18.6.2010 Kurz
vor den Sommerferien trafen wir uns am Freitag, dem 18. Juni auf dem
NABU-Gelände in Berkhof. Alle Kinder waren mit Keschern, Gummistiefeln
und
Lupengläsern bestens für die Tümpelaktion vorbereitet. Auf den ersten
Blick war
zu erkennen, dass sich die Wasserflächen deutlich verkleinert hatten.
Es
gab in diesem Jahr
bisher wenig Regen
und
viel Verdunstung durch Sonneneinstrahlung. Für die
Lebewesen in
Kleingewässern kein Problem, sie passen sich den stetigen Veränderungen
an.
Die
Position eines Teichfrosches war durch sein Quaken leicht ausgemacht,
aber das
Keschern verlangte große Geschicklichkeit! Wasserschnecken,
Libellenlarven,
Wasserläufer, Wasserskorpione, Ruderwanzen und Gelbrandkäfer waren
dagegen
schnell zur
genaueren Bestimmung in den
Gefäßen. Ein kleiner Wels und Larven des Teichmolches wurden ebenfalls
untersucht und dann wieder in ihr Biotop entlassen.
Am
Ufer eines größeren Teiches wimmelte es von kleinen Kreuzkröten, wir
bewegten
uns deshalb sehr vorsichtig. Die Flachgewässer sind ideale Lebensräume,
denn
die rasche Erwärmung des Wassers bewirkt eine schnelle
Larvenentwicklung. Diese
Kröte wird bis zu 8 cm groß, die Haut ist mit flachen Warzen überzogen
und sie
hat einen gelben Rückenstrich. Im Gegensatz zu den Fröschen springt sie
nicht,
sondern läuft wie eine Maus.
Wir
liefen auf unseren zwei Beinen weiter zur Sandgrube, um nach dem hinsehen, um einen kleinen
Trichter im Sand zu
entdecken. Hier stellt das „Insekt des Jahres“ Fallen, um Ameisen zu
fangen.
Die Ameisen können aus dem nachrutschenden Sand nicht mehr
herausklettern und
werden von den Zangen des Ameisenlöwen ergriffen. Anschließend wird
ihnen ein
lähmendes Gift injiziert, dann vorm
Aussaugen ein Verdauungssekret. Eines Tages hat sich dann der
Ameisenlöwe in
eine schlanke, libellenartige Ameisenjungfer verwandelt! Wir freuen uns nun auf das
Umwandeln der Schulzeit in wunderschöne Sommerferien!! 
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| Tiere
und Pflanzen des Jahres 2010
Brelingen,
4.6.2010 Die NAJU- Gruppe traf sich wieder
einmal auf der
Renaturierungsfläche in Brelingen. An dem sonnigen Nachmittag wollten
wir die
Tiere und Pflanzen des Jahres kennenlernen.
Der „Meistertaucher“ Kormoran als Vogel des Jahres 2010
ist ebenso
bekannt wie umstritten. Doch wer oder was ist ein „Meißner Widder“,
„ein
Schönbär“ oder eine „Karausche“?
Dazu hatten wir ein kleines Quiz vorbereitet und
Preise in
Aussicht gestellt. Die Kinder sollten die Abbildungen der Tiere und
Pflanzen den
entsprechenden Eigenschaften und der richtigen Bezeichnung zuordnen und
aneinanderzufügen. Der Wind erhöhte den Schwierigkeitsgrad, indem er
die
kleinen Zettelchen durcheinander
pustete! Also war es doch besser, sich schnell
zu entscheiden und die Zettel aufzukleben!
Dann wurde es spannend, die Punkte gezählt und
ausgewertet.
Unsere NAJU- Kids waren clever und wussten ziemlich gut Bescheid- fast
alle
erreichten die volle Punktzahl- und es gab Gummibärchen für alle!
Einige
Lösungen: z.B. hat der „Meißner Widder“ silberfarbende Langohren, ist
ein Kaninchen
und eine gefährdete Nutztierrasse. Ausgangspunkt für diese Rasse war
vor
hundert Jahren die wachsende Nachfrage der deutschen Pelzindustrie nach
großen
silberfarbenden Kaninchenfellen.
Der
„Schönbär“ ist kein besonders durchgestylter, hübscher Braunbär, sondern ein Schmetterling. Seinen
Namen verdankt er
der auffälligen schwarz/roten Färbung und der „bärenartigen“ Behaarung
als
Raupe. Damit signalisiert er Fressfeinden, ungenießbar zu sein.
Die
„Karausche“ ist auch als Bauernkarpfen bekannt und ein äußerst
genügsamer
Fisch. Sie bevorzugt pflanzenreiche Stillgewässer und ist selbst in
kleinsten
sauerstoffarmen und verschlammten Dorftümpeln zu finden. Wenn das
Gewässer
austrocknet, vergräbt sie sich im Schlamm und kann sogar fünf Tage ohne
Sauerstoff auskommen.
Baum
des Jahres ist die Vogelkirsche, die schneeweiße Blütenkönigin ist die
Stammmutter unserer Süßkirschen. Die
Sibirische Schwertlilie ist als edler Blaublütler die Blume 2010.
Zum
Abschluss sahen wir nach den Kaulquappen in den Teichen, sie hatten
inzwischen
Beinchen und werden das Gewässer bald verlassen. Auch den Lurch des
Jahres, den
Teichmolch entdeckten
die Kinder. Der
kleine Miniaturdrache erwies sich als
Männchen, denn er hatte einen hohen, gewellten Rückenkamm und breite
Hautsäume
an den Hinterbeinen. Die schwarz gefleckte Bauchseite ist während der
Paarungszeit leuchtend orange und der Schwanzsaum teilweise blau.
Wir hatten sonnengebräunte
Gesichter, Schlammspritzer an der Kleidung, nasse Füße und sehr viel
Spaß!!

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| Was
blüht uns denn da?!
Brelingen,
21.5.2010 Am
Freitag, den 21. Mai traf sich die NAJU- Gruppe in Brelingen. Wir
wollten uns
auf der dortigen Renaturierungsfläche blühende Pflanzen anschauen und
möglichst
bestimmen. Ein
kleiner Tisch,
Sammelbehälter, Binokular und Lupen wurden ausgepackt und die
Forscherstation
eingerichtet.
Auf
den ersten Blick konnten die Kinder keine blühenden Pflanzen entdecken
- ein
ehemaliges Kiesabbaugelände ist eben kein
Blumengarten! Also wurde genauer hingeschaut und erste
Sammelerfolge lautstark gemeldet. Gelbe, violette, weiße, blaue
Blütenpflanzen,
aber auch Blätter und Nadeln befanden sich in der Sammelschale.
Besenginster,
Birke, Kiefer, Weißdorn, Weide erkannten die Kinder schnell.
Schwieriger wurde
es bei der Bestimmung von Zypressen-Wolfsmilch, Platterbse und
Greisskraut.
Denn viele Pflanzen sehen sich sehr ähnlich, man muss
die Blätter, bzw. Blütenformen mit einer Lupe untersuchen
und
dann mithilfe von Pflanzenbüchern bestimmen.
So
viel Konzentration an einen so sonnigen Nachmittag!
Daher
gingen wir wieder auf Entdeckungstour,
wir wollten uns die markierten Biotope für das Projekt „100 Archen für
Niedersachsen“ anschauen. Was hat sich seit März dort verändert, wie
haben sich
die Biotope seit dem entwickelt? Ein aktuelles Thema, denn 2010 haben
die Vereinten
Nationen zum „Internationalen Jahr der Artenvielfalt“ erklärt, um auf
den
weltweit akut drohenden Verlust der biologischen Vielfalt von Tieren
und
Pflanzen aufmerksam zu machen. Und am 22. Mai ist der Tag der
Biodiversität.
Die
jungen Naturschützer stellten z.B. fest: in dem Flachwasserbereich war
das
Wasser versickert (Kaulquappen
und
Muschelkrebse befanden sich nur noch in den größeren Flachgewässern), am Sandhang waren Brutröhren
von Grabwespen
und Wildbienen, der Totholzhaufen war sehr ausgetrocknet. Die spannenden Beobachtungen wurden erst
einmal in Kladden
notiert und gesammelt, denn wir
befassen uns über ein Jahr mit dem Projekt. Artenvielfalt erlebbar - bei uns mit viel
„Forschergeist“ bereits
am 21. Mai 2010!

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| Ausflug
in den Vorharz
Lamspringe,
8.5.2010 Am
Sonnabend, den 8. Mai starteten gegen 10 Uhr drei Wedemärker Pkw in
Richtung
Lamspringe/Vorharz. Unsere NAJU- Gruppe war von der dortigen
„LaWa-Bande“ (La
steht für Lamspringe, Wa für Wald) zu einem Walderlebnistag eingeladen.
Diese
wurde im August 2009 von Sabine Wochnik (Heilpädagogin) und Andres
Humbert
(Förster) gegründet - und
über 30
Kinder sind seit dem dabei. Unser Kontakt kam über die landesweite
Jugendorganisation des NABU zustande, denn wir konnten
aufgrund unserer Erfahrung mit unserer
aktiven Kindergruppe Tipps und Anregungen zur Gründung/Durchführung
geben.
Nach
einstündiger Fahrt wurden wir am Grillplatz „Schwarzes
Holz“ zwischen Glashütte und Lamspringe in der hügeligen
Vorharzlandschaft von
den dortigen Naturschützern empfangen. Nach einer kleinen Stärkung ging
es mit
Herrn Humbert in den angrenzenden Wald. Er ist dort Förster in den von
der
Klosterkammer Hannover verwalteten Forsten. Neben dem Kerngeschäft der
Holzproduktion ist
die Vergabe von
Jagderlaubnisscheinen oder Verpachtung an private Jäger ein
Geschäftszweig.
Der
Buchenwald präsentierte sich maigrün,
man konnte sich gar nicht an der
leuchtenden, frischen Farbe satt sehen!
Unzählige kleine Buchenkeimlige bedeckten
den Boden, nur
wenige werden zu stattlichen
Bäumen heranwachsen, die mehrere hundert Jahre alt werden können. Die
Verjüngung findet in dem Forstwirtschaftsbetrieb aber auch durch
gezielte
Aufforstung von
Douglasien statt. Wir
staunten über eine ca. 40m hohe
Douglasie, die auch einen beachtlichen Stammumfang in ihren ca. 80
Lebensjahren
gebildet hatte.
Die
Kinder entdeckten auch heimische Wildtiere: Waschbär, Fuchs, Dachs,
Eichhörnchen und Waldohreule. Aber
wieso flüchten sie nicht? Sind
die
Tiere etwa Präparate?!
Gerade der Dachs
sah täuschend lebendig aus! Herr
Humbert berichtete auch von
einem
Luchs, der aus dem Harz in die Lamspringer Wälder eingewandert ist. Man kann also hoffen, dass
sich Luchse dort in
den wildreichen Wäldern wieder ansiedeln.
Nach
der erlebnisreichen Wanderung wurden
wir am Grillplatz mit einem leckeren Buffet überrascht! Einige Kinder
der „LaWa-Bande“ hatten
dazu vorzügliche Würstchen und Steaks
gegrillt - alle ließen es sich schmecken!
Die
Kinder tobten sich bei Gelände – und Geschicklichkeitsspielen aus und
lösten
ein kniffliges Quiz. Es gab sogar Preise, aber wir waren alle an dem
schönen
Tag Gewinner: die
„Kleinen“ und die
„Großen“ hatten tolle Naturerlebnisse, interessante Gespräche, neue
Kontakte, neue
Eindrücke, superleckere Speisen und viel Spaß! Herzlichen Dank der
"LaWa"-Gruppe Lamspringe, Andreas Humbert, Sabine Wochnik, Christine
Koziol und Volker Schnurr! 
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| Häuschen
für Glücksbringer
Mellendorf,
30.4.2010 Am
Freitag, dem 30. April traf sich die NAJU- Gruppe auf dem
Waldhausgelände
Mellendorf. Wir
befassten uns mit dem
Glücksbringer Marienkäfer, dem viel Sympathie entgegengebracht wird und
der oft
auf Glückwunschkarten zu sehen ist.
Leider fanden wir auf
dem
Naturgelände an dem
kühlen Tag weder
Marienkäfer noch Larven. Gut, dass sich wenigstens
ein „Siebenpunkt“ als
Stofftier sehen ließ!
Marienkäfer
sind ausgesprochene Feinschmecker - sie lieben Blattläuse. Rund 100
dieser Pflanzensauger
verzehrt ein erwachsener Käfer pro Tag.
Eine Larve benötigt bis zur Verpuppung sogar 400
Blattläuse. Da ein
Marienkäferweibchen mehrere hundert Eier legen kann, können sie
erheblich zur
Reduzierung von Blattläusen beitragen.
Inzwischen
gibt es gefährliche Konkurrenz: den asiatischen Marienkäfer.
Nicht
nur das massenhafte Auftreten ist für das Ökosystem besorgniserregend:
er frisst
auch die Larven des einheimischen Marienkäfers und er sondert eine
stinkende
Schrecksubstanz ab, die Allergien auslösen kann.
Der
asiatische Marienkäfer wurde in Europa erstmals 1982 in Südfrankreich
zur
biologischen Schädlingsbekämpfung eingesetzt.
Im Jahr 2002 wurden regional in Deutschland die ersten
Massenvermehrungen beobachtet, heute hat das Insekt das gesamte
Bundesgebiet
erobert. Die Färbung und Zeichnung der
„Asiaten“ kann sehr
unterschiedlich sein. Sie reicht von gelb/orange bis schwarz mit bis zu
21
Punkten. Man kann
sie daher leicht für
unterschiedliche Arten halten, aber alle asiatischen Laufkäfer haben
ein
gemeinsames Merkmal auf dem Halsschild: ein schwarzes „M“.
Nachdem
sich die Kinder die Unterschiede zwischen den Käfern genau angesehen hatten, wurden
die Marienkäfer- häuschen-Bausätze ausgepackt, geleimt, genagelt und
kreativ
verschönert. Diese kleinen Häuschen mit den Schlupflöchern am Boden
wurden mit
Holzwolle gefüllt. Die Kinder konnten sie für ihre Gärten mitnehmen und
zwischen Pflanzen stellen/hängen, die besonders von Blattläusen
befallen sind.
Bleibt
zu hoffen, dass ausschließlich der heimische Marienkäfer einzieht! Mehr Informationen hier 
 |
Kiesflächen, Kieselsteine - kalter
Kaffee?
Brelingen,
16.4.2010 Am
Freitag, den 16. April besuchten uns die Bodenkundler Herr Düwel mit
Sohn Anton
und Herr Kruse von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und
Rohstoffe im
Haus der Brelinger Mitte. Die
beiden Experten
unterstützen als Geobotschafter den Unterricht in Schulen und freuten
sich auf
die NAJU- Kinder.
Wir
hatten Bodenproben von verschiedenen Biotopen der ehemaligen Kiesfläche
in
Brelingen, sowie Gartenerde, Lehm und Ton mitgebracht. Diese wurden
nach
verschiedenen Kriterien untersucht: wie ist die Farbe, kann man ihn
ausrollen,
klumpt er zwischen den Fingern, ist er krümelig, wie ist seine
Oberfläche? Mit
Hilfe der neuen Binokulare und Einschlaglupen konnten die Kinder auch
die Strukturen
sehr gut erkennen. Die Wedemärker Böden sind eher leichte Sandböden,
sie sind
grau/gelb und sehr wasserdurchlässig. Der Ton dagegen war dunkelbraun,
die
Oberfläche glänzte und das Wasser versickerte nicht. Die Bundesanstalt
für
Geowissenschaften erstellt Bodenübersichtskarten, auf der die vielen
verschiedenen Bodenarten beschrieben und zu erkennen sind. Die Kinder
fanden
die genaue Bodenbeschreibung für Belingen heraus: fast ausschließlich
Pseudogley- Parabraunerden aus Geschiebedecksand über Geschiebelehm!
Nachdem
die Hände von dem praktischen Bestimmen sandig, lehmig, tonig; nich t
aber
schmutzig(!) waren, ein spannender Versuch: Dazu hatten die Geologen
ein
Gestell und Material zum Filtrieren sowie kalten Kaffee mitgebracht.
Nachdem
sich einige Kinder von dem „ordnungsgemäßen“ Geschmack des Kaffees
überzeugt
hatten, wurde ein
Teil über eine mit
Sand gefüllte -und ein
weiterer Teil über eine mit Gartenerde gefüllte Flasche gegossen. Es wurde überlegt und
spekuliert, inwieweit
verändert sich der Kaffee durch das Filtern? Die ersten Tropfen
bestätigten die
Vermutungen: der Kaffee verließ den Sandfilter in Originalfarbe. Aus
der mit
Gartenerde gefüllten Flasche lief allerdings eine helle Flüssigkeit,
die auch
durch mutige Geschmacksprobe festgestellt - kaum an Kaffee erinnerte.
Die
verschiedenen Bestandteile
der
Gartenerde binden Stoffe und filtern somit.
Unsere
Böden sind unsere Lebensgrundlage, sie bilden den Lebensraum für Tiere
und
Pflanzen, erfüllen wesentliche Aufgaben für unsere
Trinkwasserversorgung,
liefern Nahrungsmittel und Rohstoffe. Die Böden sind aber einer
Vielzahl von
Gefahren ausgesetzt, z. B. Wasser- und Winderosion, Verdichtung,
Versiegelung,
Schadstoff-Kontamination, Versauerung und Versalzung.
„Mit
einem Satz Bodenproben mache ich Unterricht zum Anfassen – und das
macht den
Kindern sehr viel Spaß“ erzählte Herr Düwel. „Da wir das schützen, was
wir
kennen - und wir nur das kennen, was uns gelehrt wird, sollten
Wissenschaftler
und Pädagogen bei diesem Thema noch enger zusammenarbeiten“, wünscht
sich der
Geobotschafter.
Die
NAJU-Kinder und das NABU-Team Jugendarbeit bedankten sich herzlich bei
den
beiden Bodenkundlern und bei Anton für die fachliche Unterstützung den
„Lebensraum Boden“ besser
zu verstehen
und wertzuschätzen! 
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| Artenvielfalt
erlebbar auf der Fläche Brelingen
Brelingen,
12.3.2010 Da die Tage
inzwischen länger werden, konnten wir uns
am Freitag, dem 12. März mit den NAJU- Kindern wieder auf einer
Außenfläche treffen. Bei unserem Termin im Februar hatten wir mit den
Kindern in den Räumen der „Brelinger Mitte“ Winterfutter für heimische
Vögel hergestellt. Futterglocken wurden gegossen,
Erdnussketten
für Meisen gefädelt und Vogelkuchen für Weichfresser, wie z.B. das
Rotkehlchen geformt. Jetzt
haben wir die renaturierte Fläche in Brelingen für das landesweite
Projekt „100 Archen für Niedersachsen“ ausgewählt. Das neue
Projekt der NAJU Niedersachsens befasst sich mit unserem Ökosystem. Um
diese komplexe Systematik zu verstehen, werden wir verschiedene
Lebensräume ganz genau unter die Lupe nehmen. An dem
Nachmittag durchstreiften wir das Gelände und sahen uns
verschiedene
Biotope an. Diese sollten als 1 x 1 m große Flächen
ausgemessen
und markiert werden. Unsere jungen Naturforscher entschieden sich für
eine Sand- und Offenfläche, einen Flachwasserbereich, eine
Abbruchkante, einen Totholzhaufen, einen Weidenwald und einen
Steinhaufen. Das Einschlagen von Markierungspfählen klappte
nicht
überall - es war noch Frost im Boden. Schnell wurden Steine
gesammelt und die Lebensräume so gekennzeichnet. Diese
werden wir über einen längeren Zeitraum beobachten und untersuchen. Die
Kinder haben die Aufgabe, herauszufinden, welche Tier- und
Pflanzenarten dort vorkommen. Welche Veränderungen gibt es im
Laufe des Jahres, wie viele Pflanzen wachsen dort, welche Insektenarten
leben auf oder im Boden? Was passiert, wenn wir dort z. B.
Steine, Laub oder Äste hinzufügen? Aufregende
Naturerlebnisse erwarten uns – einfach durch genaues hinschauen! Ran an
die Lupengläser und die neu angeschafften Binokulare!

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| Besuch
des Fledermausbunkers in Oldhorst
Oldhorst,
23.1.2010 Zu
dem ersten Treffen 2010 hatte die NAJU- Gruppe Burgdorf
uns Wedemärker gemeinsam mit den
Burgwedelern und Langenhagener Teams eingeladen.
Wir trafen uns bei eisiger Kälte am 23. Januar in Oldhorst
an
einem ehemaligen Munitionslager. Auf dem abgeschiedenen Gelände
befinden sich
ca. 5o Bunker und einige andere Zweckbauten. Der NABU Burgdorf hat dort
in
einigen Bunkern Winterquartiere für Fledermäuse errichtet. An den
glatten
Decken und Wänden wurden Hohlziegel mit den Löchern nach unten
angebracht, die
so gute Verstecke und Hangplätze bieten. In den Bunkern wurde das
Sickerwasser
mit kleinen Betonwällen gestaut, denn die Quartiere müssen eine hohe
Luftfeuchtigkeit
aufweisen. Sonst würden die zarten Flughäute der Fledermäuse
vertrocknen.
Aber
fast alle Besucher waren entsprechend ausgerüstet und durften in den
dunklen
Bunkern vorsichtig mit Taschenlampen auf Fledermaussuche gehen.
Natürlich waren
wir sehr leise, um die Tiere in ihrem Winterschlaf nicht zu stören. Die
Fledermäuse
haben sich im Herbst einen Energievorrat angefressen, der bis zu 30 %
des
Körpergewichtes ausmachen kann. Beim Winterschlaf ab Oktober wird der
gesamte
Stoffwechsel „zurückgefahren“, die Körpertemperatur sinkt von 40 Grad
auf 3-6 Grad Umgebungstemperatur ab und
das Herz schlägt nur noch dreimal pro Minute.
Im April starten sie dann in den Frühling und müssen
zuerst einmal
tüchtig fressen!
Man
musste schon suchen und genau schauen, um eine Fledermaus zu entdecken .
Die
Kinder hatten sich die Tiere auch wesentlich größer vorgestellt. Es
waren
verschiedene Arten im Quartier, von denen wir das „Braune Langohr“ mit
Sicherheit erkannt haben.
Herr Sessner und sein NABU- Team
aus Burgdorf hatten in
einem Lagerbunker Tee, Kakao und Kekse in Fledermausform für uns
Besucher
vorbereitet. Bei der Kälte war das ein willkommenes Angebot zum
Aufwärmen! Wir
erhielten noch weitere Informationen
über das geheimnisvolle Leben der Fledermäuse und werden sie an einem
Sommerabend in Burgdorf wieder
besuchen, um sie bei der Jagd zu beobachten. 
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Archiv
Jugendarbeit NAJU 2009
Archiv
Jugendarbeit NAJU 2008
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 | Projektpartner
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" Ein König sucht sein
Reich" |
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Vogel des Jahres 2012 |
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Infos
über die Dohle auf den Seiten des Bundesverbandes |
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NABU Gut Sunder |
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bietet ein umfangreiches Seminarprogramm |
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 | Treten Sie ein für Mensch und Natur
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Werden
Sie Mitglied im NABU - die Natur braucht Ihre Hilfe. |
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Schauen Sie einfach mal rein! |
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