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| | Die Landschaft
Die Gemeinde
Wedemark
gehört zur Region Hannover und liegt nördlich von
Hannover in
Niedersachsen.
Geographisch bilden das Bissendorfer Moor im Süden, die
Wietzeniederung im Osten, die Leineniederung im Westen und das einstige
Urstromtal der Aller im Norden ihre natürlichen Grenzen
(Landkarte)
. In früheren
Zeiten prägten weite
Heideflächen und Wald
das Landschaftsbild. Der Name "Wede" stammt aus dem Althochdeutschen
und bedeutet "Wald". Während Heide heute Seltenheitswert hat,
finden sich im Ostteil der Gemeinde im Forst Rundshorn, am Brelinger
Berg, westlich Mellendorf und bei Resse noch größere
Waldflächen. Dabei handelt es sich überwiegend um
Kiefernwald. Aus der Geest erhebt
sich in der Mitte des Gemeindegebietes eine
Geestinsel, deren höchste Erhebung der Brelinger Berg bildet.
Wie anderswo auch, wird das Landschaftsbild von der
Landwirtschaft
bestimmt. Nicht nur Getreide, Mais und Rüben werden angebaut,
Feinschmecker wissen den Spargel und die Heidekartoffeln aus der
Wedemark zu schätzen.
Die
Wedemark ist Pferdeland. Daher dominiert an vielen Stellen das
Grün
der Wiesen und Weiden.
Sand- und Kiesabbau haben zur Entstehung einiger Baggerseen und Teichen
beigetragen. Die Zahl natürlicher Gewässer ist
dagegen
heutzutage gering. Mit einem
erstaunlichen Reichtum an Pflanzen und Tieren kann das NSG
Bissendorfer Moor im Süden des Gebiets aufwarten.
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| | Die Naturschutzgebiete
Karte
Die drei
Naturschutzgebiete (NSG),
die (zu ihrem überwiegenden Teil) in der Wedemark gelegen
sind,
gehören zur Nordhannoverschen Moorgeest. Sie zeichen sich
durch
eine reiche Tier- und Pflanzenwelt aus. Es sind dies:
- Das
NSG Bissendorfer Moor
:
Größe ca. 500 ha. Unter Schutz gestellt 1971.
Besonders
wertvolles altes Hochmoor mit typischer Vegetation und
charakteristischer Oberflächengestalt in den zentralen
Bereichen.
Einziges noch dem ursprünglichenZustand nahekommendes Moor in
Niedersachsen. Stellenweise bis zu 7 Meter mächtig.
Veränderungen in den Randbereichen durch Handtorfstiche und
Kultivierung, aber mit der Möglichkeit zur Regeneration.
Verordnungstext
- Das
NSG Helstorfer Moor
:
Größe ca. 234 ha. Unter Schutz gestellt 1980. Nur
wenig
entwässertes Hochmoor. Große Flächen stehen
unter
Wasser. Durch starke Zerkuhlung Bildung einer Vielzahl von Biotopen.
Wertvoll für zahlreiche gefährdete Vogelarten, die
hier
Lebens- und Rückzugsgebiete finden.
Verordnungstext
Naturschutzgebiete
sind nach § 23 Bundesnaturschutzgesetz
Gebiete, in denen Natur und Landschaft ganz oder teilweise besonderen
Schutzes
bedürfen, weil sie - schutzbedürftigen
Arten oder
Lebensgemeinschaften wildwachsender Pflanzen oder wildlebender Tiere
eine Lebensstätte bieten oder künftig bieten sollen,
- für
Wissenschaft, Natur- und
Heimatkunde von Bedeutung sind oder
- sich durch
Seltenheit, besondere Eigenart
oder Vielfalt oder hervorragende
Schönheit auszeichnen.
In
Naturschutzgebieten ist es z.B. verboten,
- die Natur zu verändern
- das Gebiet zu
betreten und die besonders
gekennzeichneten Wege zu verlassen
- Hunde frei
laufen zu lassen
- Pflanzen zu pflücken,
auszureissen oder auszugraben
- die Pflanzendecke
abzubrennen.
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| | Die Landschaftsschutzgebiete
Landschaftsschutzgebiete
in der Wedemark:

Landschaftsschutzgebiete
sind Gebiete, in denen Natur und Landschaft besonderen Schutzes
bedürfen, weil - die
Leistungsfähigkeit des
Naturhaushaltes
oder die Nutzbarkeit der Naturgüter zu erhalten oder
wiederherzustellen sind
- das Landschaftsbild
vielfältig,
eigenartig oder schön ist oder
- das Gebiet für
die Erholung von
besonderer Bedeutung ist.
In
Landschaftsschutzgebieten (LSG)
sind Handlungen untersagt, die den Charakter des Gebietes
verändern oder dem besonderen Schutzzweck zuwiderlaufen.
Beispielsweise ist die Störung der Ruhe der Natur, die
Benutzung
anderer als der öffentlichen Straßen und Wege durch
Fahrzeuge, in einzelnen LSG auch Grünlandumbruch,
Wasserentnahme
und die Beseitigung von Gehölzen verboten.
In der Wedemark hat das LSG "Forst Rundshorn" besondere Bedeutung
für die Naherholung im Großraum Hannover; zugleich
ist es
Wasserschutzgebiet und Trinkwassergewinnungsgebiet für die
Stadt
Hannover. Im LSG "Brelinger Berg" geht es nicht nur um die Erhaltung
der mit Kiefern bewaldeten Hügellandschaft, sondern auch um
die
Wiederherstellung von durch Kies- und Sandabbau belasteten Bereichen.
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Projektpartner
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" Ein König sucht sein
Reich" |
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Vogel des Jahres 2012 |
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Infos
über die Dohle auf den Seiten des Bundesverbandes |
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NABU Gut Sunder |
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bietet ein umfangreiches Seminarprogramm |
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